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Unter Wasser den Durchblick behalten: Tauchmasken für Fehlsichtige


Es könnte ja alles so schön sein unter Wasser – wenn man es denn klar erkennen würde! Für mit Kurz- oder Weitsichtigkeit geschlagene Taucher naht aber optische Hilfe: Mit einklebbaren oder komplett getauschten geschliffenen Gläsern in der Maske behalten auch wahre Blindfische den Durchblick.

Diesen großen Hecht im heimischen See, über den alle nach dem Tauchgang reden, hat der Taucher auch gesehen. Also, zumindest ein bisschen. Die Umrisse. Vermutlich jedenfalls; es könnte nämlich auch ein anderer Taucher gewesen sein – so ganz sicher ist er sich da nicht. Dann tappst er zum Auto, um erst einmal seine Brille im Kofferraum zu ertasten. Endlich klare Sicht nach einer Stunde Verschwommenheit.

Wer kurzsichtig oder weitsichtig ist, muss unter Wasser nicht auf optische Schärfe verzichten: Entweder taucht derjenige mit Kontaktlinsen, die er unter einer ganz normalen Tauchmaske trägt. Oder er setzt auf eine Maske mit geschliffenen Gläsern. Die muss er dann zwar – je nach Stärke der Fehlsichtigkeit – schon auf dem Weg zum Taucheinstieg tragen, wenn er nicht hilflos an des Buddys Arm zu Steg oder Leiter eiern oder über jeden Grashalm stolpern möchte. Dafür setzt er sich aber auch nicht der plötzlichen Verschwommenheitsgefahr aus, sollte er seine Maske fluten und dabei womöglich seine Kontaktlinsen ins Meer spülen – was je nach Auge und Modell allerdings gar nicht so schnell passiert.

Ach, guck: Hier gibt’s Maskengläser für Blindfische

Masken mit austauschbaren Gläsern sorgen bei Fehlsichtigen für klares Tauchvergnügen – und sofern der Schlechtgucker kein außerordentlicher Extremfall ist, lässt sich das Ganze sogar im Tauchgeschäft anpassen. Im Shop von Dive4Life gibt’s Masken von Scubapro samt geschliffener Wechselgläser: Für das Modell „Zoom“ sind optische Gläser von -8  bis +4 in 0,5-Dioptrien-Schritten zu haben, für die „Spectra“ Gläser zwischen -4,5 und -1,5 Dioptrien. Die gleichen schon eine Menge an Guckproblemen aus. Wenn der Hai in der Ferne messerscharf zu erkennen ist, sich aber das eigene Finimeter nur mit argen Weghalte-Verrenkungen ablesen lässt, könnte eine Art Lesebrille für unter Wasser helfen: Die gibt’s als sogenannte bifokale Gläser, bei denen die Sehstärke nur im unteren Drittel eingebaut ist – und zwar mit +1, +2 und +3 Dioptrien. Oder auf normale Gläser einklebbare Linsen namens Optx 20/20 „Optx 20“ und „Optx 20 Plus“, die zwischen +1,25 und +3 in 0-25-Schritten zu haben sind und ihren Trägern in den Masken im besten Fall eine sehr weise wirkende „Dumbledore“-Aura verleihen.

Nun passt aber nicht jede Maske auf jedes Gesicht, so dass für einige Taucher Glastausch-Modelle wie „Zoom“ und „Spectra“ nicht in Frage kommen. Die klarste Sicht nützt nichts, wenn die Maske ständig vollläuft. Dann hilft nur, das eigene Lieblingsmodell beim tauchmasken-erfahrenen Optiker wie Optik Pingel pimpen zu lassen – die Spezialisten statten „normale“ Masken mit geschliffenen Gläsern oder auch Korrekturgläsern jenseits der handelsüblichen Dioptrienwerten oder mit Gleitsichtvarianten aus. Damit auch echte Blindfische unter Wasser den Durchblick behalten. Ach, guck! cku

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