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Tauchtauglichkeitsuntersuchung: Der Taucher-TÜV


Die Tauchtauglichkeitsuntersuchung ist eine Art TÜV für Unterwasserfreunde. Statt Plakette aufs Nummernschild gibt’s einen Stempel aufs Attest. Der medizinische Check dient der eigenen Sicherheit. Denn nur wer gesund ist, sollte abtauchen. Das gilt auch für Besucher des Tauchcenters Dive4Life.

 

Ehrgeizigen Wortspielern sei das lexikale Ungetüm „Tauchtauglichkeitsuntersuchung“ ans Herz gelegt. 30 Buchstaben. Und damit fast Gewinngarantie bei „Hangman“, jenem Spielchen, bei dem die Ratenden das vom Herausforderer erdachte Wort ermitteln müssen, indem sie einzelne Buchstaben ansagen. Als noch viel sinnhafter erweist sich die Tauchtauglichkeitsuntersuchung – kurz TTU – jedoch in der Praxis. Wer sie besteht und mit abgestempeltem Dokument aus dem Behandlungszimmer des Arztes spaziert, dem steht die eigene Gesundheit dem wunderbaren Tauchsport nicht im Wege.

Man kann sich das Ganze wie ein TÜV-Siegel für Taucher vorstellen: Läuft der Motor (Herz) rund? Klappt’s mit den Bremsen (Druckausgleich)? Muss Öl nachgefüllt werden (regelmäßige Medikamenteneinnahme)? Und stimmt die Profiltiefe auf den Reifen (Psyche)? Bei Neuwagen hat ein TÜV-Siegel drei Jahre lang Bestand – somit könnte man als Taucher unter 40 als Neuwagen durchgehen. Wer noch nicht volljährig oder über 40 Jahre alt ist, sollte jedes Jahr in die Inspektion, also zum TTU-Gesundheitscheck. Quasi scheckheftgepflegt, taucht es sich einfach sicherer.

Wie die Inspektion in der Vertragswerkstatt

Zur TTÜ gehören Ruhe-EKG oder Belastungs-EKG (auf jeden Fall für Taucher ab 40 Jahren), Blutdruckmessung, Lungenfunktionstest und ein ärztlicher Blick ins Ohr. Außerdem viele Fragen zur Gesundheit des Tauchers, zu möglichen Allergien, Brüchen, Erkrankungen, Medikamenten. Was abgefragt und gecheckt werden sollte, hat die Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin (GTÜM) festgelegt. Auf deren Website  www.gtuem.org sind nach Postleitzahlen geordnet, viele Ärzte zu finden, die eine TTU nach GTÜM-Standards anbieten. Zwar könnte theoretisch auch jeder befreundete Arztkumpel, einen Stempel auf einen selbstgetippten „Herr Mustermann ist gesund“-Zettel drücken. Aber einem Auto gönnt man auch die Inspektion in der Vertragswerkstatt. Und das Auto ist man in diesem Falle ja selbst.

Die Tauchtauglichkeitsuntersuchung dient der eigenen Sicherheit: Zum Zeitpunkt des Stempels ist man fit fürs Tauchen. Ändern kann sich das, wenn danach Krankheiten oder Verletzungen auftreten. Dann ist eine neue TTU sinnvoll. Die Untersuchung kostet mit Attest je nach Arzt und Aufwand ab etwa 70 Euro. Da ist die Kleinwagen-Inspektion doch deutlich teuer.

Übrigens: Wer im Dive4Life taucht, muss eine gültige Tauchtauglichkeitsuntersuchung dabeihaben oder die „Fragen zum Gesundheitszustand“ Medical Statement ausfüllen.                                                  cku

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