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Lange Haare unter Wasser: Tauchfrisur sorgt für freie Sicht


Langhaarmenschen staunen regelmäßig über Werbefotos für neues Tauchequipment oder für Tauchcenter: Wie zur Hölle schaffen die Models es nur, unter Wasser ihre Haare offen zu tragen, um dann, kaum zurück an Land, eine zwar tropfende, aber ansonsten unbeschadete Haarpracht zu präsentieren? Die Wahrheit: Gar nicht. Wer seine langen Strähnen beim Tauchen nicht aus Versehen um die erste Stufe wickeln oder die Hälfte des Tages mit Entknotung der vertüddelten Locken verbringen möchte, dem bleibt nur eins: eine Tauchfrisur.

Zugegeben, Meerjungfrau Arielle sieht unter Wasser großartig aus mit ihrer Walle-Walle-Mähne. Aber das ist ein Film. Ein Trickfilm gar. Da klappt das Unterwasserleben mit ein bisschen Animation auch mit den offenen Haaren. Allen Nicht-Disneyfiguren sei jedoch geraten, die langen Haare beim Tauchen zusammenzubinden, wenn sie beim Tauchgang auch noch was anderes vor der Maske sehen möchten als die eigenen Haarsträhnen. Ob (nur) langer Pony oder Rapunzel-Frisur: Jeder, dessen Haarschnitt über Ohrlänge hinausgeht, sollte sich eine Wasservariante überlegen.

An Land recht kurze Locken legen sich, plattgemacht durch Wasserkraft, sehr gerne mittig vor die Maskengläser. Und die lässige Coole-Jungs-Frisur mit Undercut und längerem Deckhaar schlägt sich beim Tauchen meist tentakelartig ebenfalls vorne nieder und verbirgt das Riff hinter einer wabernden Haareswand. Eine Kopfhaube schafft Abhilfe – und wer das viel zu uncool findet, versucht’s halt mit einem Bandana, einem umgedrehtem Cap oder einem Buff-Tuch. Ob das allerdings wirklich schicker aussieht, nun ja. Aber wer schön sein will, darf ohnehin nicht tauchen: Im Presswurst-Neopren ist ne komische Frisur doch wirklich das kleinste Übel.

Manchmal kann nur eine Schere das Enttüddel-Geschrei verstummen lassen

Sind die Haare nicht nur oben lang, sondern handelt es sich beim Träger oder bei der Trägerin um das Rapunzel-Modell, hilft nix lose Zusammengebundenes. Der Zopf muss fest sitzen, idealerweise mit verschiedenen Haargummis auf unterschiedlichen Längen fixiert oder gut geflochten. Sonst sieht das Kunstwerk zwar von vorne straff nach hinten gekämmt aus, hat da aber alle Zeit, sich unbeobachtet um die erste Stufe zu wickeln. Sich in Klettverschlüsse am Inflatorschlauch zu betten oder sich haarweise bösartig so fies zu verknoten, dass nach dem Tauchgang großes Geschrei und Gekreische beim Entfleddern zu hören sind und sehr viel Geduld beim Entknoten vonnöten ist. Manchmal hilft auch nur noch eine Schere.

Wie jedoch schaffen auch diejenigen eine halbwegs ansehnliche Tauchfrisur, denen schon das Flechtwerk eines handelsüblichen Bauernzopfes die Schweißperlen auf die Stirn treibt? Zwei Varianten klappen auch bei Grobmotorikern: Mit einem Haargummi einen straffen, hoch angesetzten Pferdeschwanz feststecken. Diesen dann ganz normal flechten und unten mit Haargummi verschließen. Super einfach, aber kein Strähnchen entkommt. Das Ganze lässt sich bei sehr langen Haaren noch als Dutt hochdrehen. Die zweite Variante beginnt genauso, dabei wird der Zopf aber nicht geflochten, sondern in Zentimeterabständen mit Haargummis abgeteilt. Quasi Flechten für Menschen, die nicht flechten können. Wichtig: Vorher testen, wo genau das Maskenband am Hinterkopf sitzt. Genau da sollte natürlich der Pferdeschwanz nicht angesetzt werden, sonst drückt’s. Bei Bobfrisur oder hipper Surferboy-Frise tut’s auch ein Zopf am Oberkopf, um freie Sicht zu haben. cku

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