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Badewannen-Wellness für das Tauchequipment


Die alljährliche Revision beim Fachmann ist die Wellness-Behandlung für Atemregler und Co. Generell sollten Taucher ein Auge auf den Pflegezustand ihres Equipments haben. Auf gut Glück selbst an der Ersten Stufe rumzuschrauben, ist dabei ein No-go; Jacket und Neoprenanzug ein Wannenbad einzulassen, hingegen ratsam.

Wer das Urlaubsgefühl bis ins heimische Badezimmer verlängern möchte, darf bei der Nach-Urlaubs-Pflege des Equipments selbstverständlich auch komplett angerödelt in die Badewanne steigen und der Ausrüstung eine Spülung „am Mann“ gönnen und sich dabei ans Meer träumen. Allerdings: Wer Salzkristalle und andere Rückstände wirklich loswerden will, der bietet dem Equipment eine längere Badesession und lässt Neoprenanzug, Flossen, Kleinzeug wie Maske oder Kompass und das Jacket mehrere Stunden oder über Nacht in der Wanne dümpeln. Das Jacket darf dabei gerne geflutet werden: Ein bisschen Babyshampoo im Wasser befreit auch Ablagerungen aus dem Inneren.

Nicht am Badespaß teilhaben darf allerdings die Erste Stufe; die jedoch das Treiben wie ein Schwimmmeister vom Badewannenrand – absturzsicher an den Armaturen fixiert – überwachen kann, während sich Zweite Stufe, Oktopus und Finimeter mit den anderen Ausrüstungsgegenständen im Wasser vergnügen. Wer keine Badewanne hat, nutzt Mörtelkübel oder eine sehr ausgiebige Dusche. Wichtigste Regel: Die Erste Stufe bleibt grundsätzlich trocken, wenn sie nicht an der Flasche hängt. Das ist wie bei Partys: Einer muss ja nüchtern sein, weil er alle nach Hause fährt.

Ans lebenswichtige Atemutensil sollte nur der Fachmann ran

Die Luftdusche an den Reglern zu drücken, ist – ohne Flaschenverbundenheit – eine schlechte Idee. Fehlt der Gegendruck aus der Flasche, könnte Wasser eindringen, sich je nach Lagerung durch die Schläuche nach oben vorarbeiten und dann den Sinterfilter in der Ersten Stufe ruinieren. Auch das erinnert doch fatal an Partys aus der Studentenzeit, bei die sich eine nicht eingeladene Person (Badewannenwasser) unauffällig schleicht, sich bis zum Kühlschrank (Erste Stufe) vorarbeitet, dort aber die Bowle-Schüssel fallen lässt und damit die Küche (Sinterfilter) ramponiert. Keine gute Idee ist es, das lebenswichtige Atemutensil selbst auseinanderzubauen. Einen Beinbruch klöppelt sich ja auch niemand alleine zurecht, nur weil er im Handwerkerkurs im Baumarkt schon einmal eine Bohrmaschine in der Hand gehalten hat. Es gibt Dinge, bei denen muss einfach ein Fachmann ran.

Das Equipment lagert übrigens am besten so, wie es auch getragen wird und nicht zusammengequetscht im Reisekoffer. Neoprenanzug, Tarierjacket hängen eben einfach gerne ab – auf einem Kleiderbügel. Und auch der Atemregler ist eher Typ „Freischwinger“ und baumelt am besten mit den Mundstücken nach unten.  cku

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